Credit Suisse: Schuldig!

Die Credit Suisse hat laut » New York Times etwas getan, was in vielen Jahren keine große Bank getan hat: sich in einem Strafrechtsverfahren schuldig erklärt. Das sei ein Zeichen, dass solche Institute mitnichten „too big to jail“ seien. Die Bank hat in einer „dekadenlangen Verschwörung“ Vermögen ihrer Kunden vor den US-Steuerbehörden versteckt und geholfen, unversteuerte Gelder zu transferieren, erklärt » Reuters die Vorwürfe, deren Richtigkeit die Bank nun zugegeben hat. In Folge akzeptierte sie nun die höchste Geldstrafe in der Schweizer Bankengeschichte und willigte ein, insgesamt 2,6 Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen, so das » Handelsblatt. Die Führungsspitze der Bank unter Brady Dougan bleibt jedoch offenbar unangetastet – zum Missfallen der Kritiker, wie das » Manager Magazin beobachtet. „Dieser Fall zeigt, dass keine Bank, egal wie groß oder global sie ist, über dem Recht steht“, zitiert » Bloomberg den zuständigen US-Staatsanwalt Eric Holder. Für die Aufsichtsbehörden ist das Schuldeingeständnis der größte Erfolg im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität seit einem Vergleich mit der UBS im Jahr 2009, bei dem die sich zur Zahlung von 780 Millionen Dollar bereit erklärte, meint das deutsche » Wall Street Journal. Entscheidend sei, dass das Schuldeingeständnis die Lizenz und damit das operative Geschäft der Credit Suisse in den USA nicht gefährdet, so das Fazit der » Neuen Zürcher Zeitung.

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