Drosten und der PCR-Test – Infektion oder was?

Die Kritiker der Corona-Maßnahmen wissen längst, dass ein PCR-Test keine Infektionen nachweisen kann. Nichts desto trotz spricht das RKI von Anbeginn an von bei positiv getesteten von „Infizierten“. Diesbezüglich versucht nun die Rechtsanwältin Beate Bahner mit einer Klage vor dem Amtsgericht Heidelberg Klarheit zu schaffen. Und dabei ist niemand anderes als Mr. PCR – unser Chefvirologe und Glaskugelgucker Christian Drosten als Sachverständiger geladen. Spannend.

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Angela Merkel – Ohne weltweite Impfung kein Ende der Pandemie

Was ist von einer derartigen Aussage zu halten? Die Kanzlerin sagt: Die Pandemie ist erst vorbei, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind. Da muß man sich wirklich erst einmal die Ohrmuscheln kratzen. Da stellt sich die deutsche Kanzlerin beim G7-Gipfel hin und plappert nach, was Bill Gates uns allen schon vor Monaten in den Tagesthemen in Aussicht gestellt hat. Welch eine Anmaßung eines Menschen. Welch eine Anmaßung einer Regierung. Wenn man sie wirklich Ernst nähme, dann hieße das, dass entweder das Lockdown-Regime endlos weiter geführt würde oder, dass man 7,86 Milliarden Menschen impfen müßte. Ich muß einmal mehr mutmaßen, dass das Virus in den Köpfen der Menschen – insbesondere der Politiker – den größten Schaden angerichtet hat. Vom virologischen, epidemiologischen Unsinn eines solchen Vorhabens will ich an dieser Stelle garnicht sprechen.

Journalismus wird zur Farce

Die Süddeutsche Zeitung ist in einen Skandal verwickelt, der nüchtern betrachtet den des Spiegels mit seinem Fälscher-Autoren Relotius noch übersteigt. Denn dabei geht es um einen Angriff auf die Pressefreiheit gegen einen Kollegen mutmaßlich, um sich der Bundesregierung anzudienen. Wie tief muss man da miteinander verfilzt sein, wie schlecht müssen Auflage und Zukunftsprognose sein, auf diese Weise journalistische Grundsätze über Bord zu werfen?
Die Süddeutsche Zeitung hat unter der Überschrift „Bundespressekonferenz: Störsender“ einen Artikel veröffentlicht, der als Zäsur gelesen werden muss. Denn hier wird Kollegen – insbesondere Boris Reitschuster (reitschuster.de) – vorgeworfen, sie würden mit ihrer Befragung der Bundesregierung die Bundespressekonferenz für „Propaganda und Verschwörungsmythen“ missbrauchen. Das ist so infam, dass man seinen Worten gar nicht genug Druck verleihen kann, diese journalistische Ekelattacke als das zu beschreiben, was sie ist. Aber der Reihe nach:

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Frau Lufen spricht die Wahrheit aus

Ein Instagram-Video von Marlene Lufen, Moderatorin des SAT1-Frühstücksfernsehens macht gerade die Runde. Vorwegschicken will ich, dass ich mich über das Video von Frau Lufen freue. Ich finde es aber aus vielerlei Hinsicht interessant und bemerkenswert. Zum Einen erntet Frau Lufen offensichtlich allenthalben ein positives Feedback für ihre Aussagen. Das finde ich gut, ist aber insofern bemerkenswert, da für ähnlich kritische Aussagen in den letzten Monaten die Verschwörungskeule raus geholt wurde und Leute diffamiert wurden – ob Querdenker oder renommierte Wissenschaftler. Viele haben sogar ihre Jobs verloren und sind öffentlich an den Pranger gestellt worden.

Zudem finde ich eine Aussage ab Minute 01:57 sehr erhellend und symptomatisch, für die Journalistenriege dieser Tage – Zitat: „Deshalb habe ich die letzten Tage damit zugebracht meinen Beruf, den ich eigentlich mal gelernt habe, auszuüben.“ Wieviele Menschen, inklusive mir selbst, kritisieren seit Monaten, dass Journalisten ihren Job nicht machen und wir Kritiker uns zum Teil Nächte um die Ohren schlagen, um Studien zu lesen, Zahlen zu interpretieren und Artikel von anderen Wissenschaftlern als Herrn Drosten zu studieren. Das ist, so gut wie das finde, ein Armutszeugnis für den ganzen Journalistenstand und für Frau Lufen selbst.

Frau Lufen weist zurecht und dankenswerter Weise auf die unzähligen Kollateralschäden hin, die durch die Maßnahmen verursacht werden und darauf, dass die Nebenwirkungen der Medizin schädlicher sind als ihr Heilungsfaktor. Genau das kritisieren ich und tausende „Freizeit-Epidemiologen“ seit Monaten. Aber es scheint keinen so wirklich zu interessieren. Das ist erstaunlich und ließ bei mir immer wieder die Frage aufkommen, ob das Virus nicht viel mehr die Hirne der Menschen befällt, vor allen Dingen die der Politik-Elite, als Lungen und andere Körperteile. Ich hoffe, dass nach 10 Monaten endlich mal der total verengte Blick auf ein kleines, vergleichsweise (Achtung – nicht verharmlosend) unbedeutendes Virus durch ein weiteres Sichtfeld mit einem ganzheitlichen Blick auf die Dinge ersetzt wird. Der Labor- und Mikroskop-Virologe Drosten steht quasi sinnbildlich für diese max. Verengung des Blickfeldes. Wenn man durch ein Mikroskop guckt sieht man eben nur Viren.

Frau Lufen spricht auch über ihre Erfahrungen mit ihrer 80-jährigen Mutter, die nicht mehr zum Sport gehen und sich nicht mehr mit Freunden zum Scrabbeln treffen kann. Wer hat eigentlich alle die alten Menschen jemals gefragt, ob sie überhaupt derartig geschützt werden wollen. Wer um Himmels Willen nimmt sich das Recht heraus über deren Leben und Freiheit zu bestimmen. Wer maßt sich an zu wissen, was diese wollen und was gut und was schlecht für sie ist. Wenn man da mal nachfragen würde würde man sicherlich mitkriegen, dass die meisten alten menschen garnicht wollen, dass man die ganze Gesellschaft einsperrt, um sie zu schützen. Und dann klappt das noch nicht mal ansatzweise. Meine Tante ist am Freitag nach 10 Monaten im Lockdown mit massiv reduzierten Besuchsmöglichkeiten gestorben. Ihre gesundheitliche Situation hat sich innerhalb dieser Zeit so rapide und schnell verschlechtert, dass man sich das kaum vorstellen kann. Und am Ende ihres Lebens wurden ihr nicht mal ihre letzten Wünsche erfüllt, nämlich von einem Pfarrer den letzten Segen zu erhalten und im Kreise ihrer Angehörigen sterben zu können. Das ist total krank. Und es macht krank. Lockdown macht krank und bringt Leiden und Tod.

Ich bin Frau Lufen sehr dankbar für ihren Beitrag und hoffe, dass noch viel viel mehr Menschen des öffentlichen Lebens aus der Deckung kommen. Besser spät als nie. Ich freue mich auch darüber, dass neben den erschütternden Zahlen echte Betroffenheit und Anteilnahme zu erkennen ist. Dabei sollten wir Kritiker der ersten Stunden aber immer genau schauen, wer in den nächsten Monaten aus opportunistischer Motivation auf den Kritik-Zug aufspringt um seine Seele, oder mindestens seine Karriere oder sein Selbstbild zu retten. Es geht nämlich nicht an, Menschen über Monate als Verschwörungstheoretiker zu diffamieren um dann Monate oder Jahre später ins gleiche Horn zu blasen. Aber ich bin sicher, dass nicht wenige in den nächsten Jahren unter Gedächtnisverlust leiden werden.

Zunächst einmal bin ich sehr froh darüber, dass Frau Lufen, die offensichtlich einen hohe n Bekanntheitsgrad hat, (ich muß gestehen, dass ich sie bis gestern nicht kannte) sich kritisch mit dem Lockdown auseinander setzt. Auf der anderen Seite finde ich beschämend, dass das jetzt erst passiert.