Nur ein kleiner Piks für Dein Kind, aber ein großer für die Menschheit?

Von Dr. Frank Horlbeck
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Meine Großmutter riet mir nach dem Schulanfang, mich beim Lernen etwas anzustrengen, damit ich später mal Medizin studieren könne. Egal wie sich der politische Wind auch drehe, ich hätte einen freien Beruf. So tat ich, was sie mir geraten. Es liegt mir fern, in düstersten Zeiten deutscher Geschichte zu kramen, um aufzuzeigen, dass der Arztberuf keineswegs immer frei von der politischen Konstellation ausgeübt wurde. Nur der Wissenschaft und dem Gewissen verpflichtet, ist eine Illusion. Da gibt es Vorgaben und Konsequenzen bei deren Nichteinhaltung, auch heute noch. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum gegenüber der Coronapolitik kritische Mediziner meist schon berentet sind?

Ich schreibe diesen Post als Arzt und als Vater, spreche für keine Partei oder Bewegung. Denn jetzt wurde für mich eine rote Linie überschritten. Die gesamte Zeit der Pandemie habe ich schon darauf gewartet. Es war wie in einem Buch über die Titanic, du weißt, am Ende wird der Kahn sinken. Genauso ging es mir mit den Impfungen für Kinder. Mir wurde ziemlich schnell klar, vom Baby bis zum Greis sollen, schon lange geplant, alle an die Nadel. Denn der Impfstoff ist von der EU ja bereits bestellt, darunter 70 Mio. Dosen von Biontech für alle Kinder im Euroraum bis 2023. Das Spannende war nur noch die glaubwürdige Inszenierung. Jetzt wurde der Vorhang endgültig beiseite gezogen. Dabei spielen leider auch einige meiner Kolleginnen und Kollegen eine unrühmliche Rolle.

In meinen Augen läuft seit einem Jahr für die Bevölkerung ein Remake des Films „Die Truman Show“, gekoppelt mit realen Elementen. Wir sind alle unter der Kuppel, und hinter dem künstlichen Horizont wird das Drehbuch konsequent umgesetzt: Bergamo, Verdopplungszahl, 1. Lockdown, New York, Bill Gates in den Tagesthemen, R-Wert, 2. Welle, Corona-App, Risikourlaub, Wellenbrecherlockdown, Mutationen, FFP2, Inzidenzschwellen, Schnelltests, Manaus, 3. Welle, Indien… Der Impfdruck stieg erwartungsgemäß, hinzu kam die ungewollte Verknappung. Wir erleben so Folge um Folge der Serie „Pandemie“, derzeit in Staffel drei. Nun gibt es offensichtlich begeisterte Fans, die kaum die nächste Sendung abwarten können und sich wie Truman Burbank in dieser Pseudorealität behütet und geborgen fühlen. Andere wollen so schnell es geht raus, weil sie realisiert haben, was gespielt wird. Das dürfen sie aber nicht, diese Freiheiten wurden ihnen genommen. Denn sie haben ebenso eine Rolle: die Kritiker, die Uneinsichtigen, die Verachtenswerten.

Bin ich persönlich ein Impfskeptiker? Dazu eine kleine Anekdote. Am 10. Mai 2019 begleitete ich meine damals 6-jährige Tochter zum Kinderarzt, um die laut Impfkalender notwendige Auffrischung gegen Diphtherie, Pertussis und Tetanus abzuholen. Im Wartezimmer ignorierte Eileen sämtliches Spielzeug, hielt mich statt dessen mit ihren kalten, feuchten Händchen fest und wollte „bitte bitte“ schnell wieder gehen. Im Sprechzimmer folgte dann ein Heidenspektakel. Kurzerhand machte ich meinen Arm frei, ließ mir von der Kollegin die vorbereitete Injektion geben (Privatpatient) und bekam das bunte Kinderpflaster auf den Oberarm geklebt. Noch während sie staunte, war auch meine Tochter geimpft.

Alle StiKo-Empfehlungen haben wir bisher erfüllt. Das sind bis jetzt laut Impfausweis 5x Diphtherie, Tetanus, Pertussis, 4x Haemophilus influenzae, 4x Poliomyelitis, 2x Masern, Mumps, Röteln, 2x Hepatitis A, 4x Hepatitis B, 1x Meningitis, 4x Pneumokokken, 2x Windpocken, 3x Rotavirus und freiwillig 1x Gelbfieber. Und alles vor dem 7. Geburtstag. Ich habe dies bisher als Individualprophylaxe begriffen, um meine kleine Prinzessin zu schützen. Hier jetzt von Impfverweigerung zu sprechen ist sicher nicht zutreffend, oder?

Meine Tochter vertraut mir, auch was den Umgang mit ihrer Gesundheit angeht. Weshalb soll mir diese Fürsorgepflicht jetzt genommen werden? Mit welchen Argumenten wägt der Staat zwischen der körperlichen Unversehrtheit meines Kindes und einer für dieses harmlosen Infektion mit Covid-19 ab? Ein Pharmavertreter flaxte vor vielen Jahren einmal, seine Firma hätte noch ein exzellentes neues Medikament in der Pipeline, es fehlte nur die dazu passende Krankheit. Aber man arbeite schon an wissenschaftlichen Studien, dann bekomme man sicher zeitnah die Zulassung. Es kam mit Namen „Vioxx“ als Antirheumatikum auf den Markt, war wegen gravierender Nebenwirkungen einschließlich letaler Ausgänge aber auch schnell wieder weg. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch.

Unsere Kinder sind seit mehr als einem Jahr die Leidtragenden der Pandemie. Pädagogische Notprogramme und Homeschooling bei teilweise überforderten Eltern sind nur die Spitze des Eisbergs. Wer es sehen will, nimmt wahr, dass sich psychische Veränderungen einstellen bis hin zu Depressionen. Und das in einem Ausmaß, welches die Behandler so noch nie gesehen haben. Dazu kommen soziale Defizite, weil sich Persönlichkeiten im Miteinander und nicht in Isolation entwickeln. Familiäre Strukturen wurden gekappt, was zuvor Geborgenheit war, wurde teilweise Käfighaltung. Sport war Streichfach Nummer eins, denn dieser ist offenbar gefährlich. Auch das wird unsere Jugend prägen und dient keinesfalls der Gesundheit.

Als ob diese Kollateralschäden noch nicht genug seien, wird Misstrauen gesät, ob der beste Freund oder die Freundin nicht gar eine Bedrohung für einen selbst und die eigene Familie darstellen. Jedenfalls bis zum Beweis des Gegenteils durch regelmäßiges Testen. Masken verbergen die Mimik, Distanz wird zur Notwendigkeit. Bezogen auf ihr Immunsystem werden Kinder wie kleine Erwachsene behandelt. Dabei sind doch der gegenseitige Kontakt und die Auseinandersetzung mit einem breiten Erregerspektrum essenziell, um immunologisch kompetent zu werden und einen lebenslangen Schutz vor den meisten Infektionen zu erwerben. Wird dies durch monatelange Dauerhygiene unterbunden, was macht das mit der natürlichen Abwehrkraft unserer Kinder? Nichts Gutes, meine ich…

Jetzt kommt die perfide Seite ins Spiel. Denn das Leid unserer Kinder wird als Faustpfand genommen und instrumentalisiert. Es gab wiederholte Versuche, sie faktisch zu Virenschleudern zu erklären, Kitas und Schulen zum Mordor der Pandemie aufzublasen. Die ungezügelten Sozialkontakte der Jugend gefährden angeblich die Risikogruppen, nämlich vor allem die Alten. Gegenteilige wissenschaftliche Argumente wurden weggedimmt. Ungeimpfte Kinder machen vielen Erwachsenen offenbar Angst. Also schnellstmöglich allen vom Baby aufwärts die Vakzine geben, sonst verlängern sich deren Restriktionen unnötig, so die Argumentation. Schuld sind dann die uneinsichtigen Eltern ja selbst. Schule passé, sogar die Familien können weiterhin wenig Gemeinsames unternehmen. Wie ist eigentlich Nötigung definiert? Es gab wohl noch nie in der jüngeren Geschichte eine solch gravierende Ungerechtigkeit zwischen den Generationen, bei der die Jungen eine Last übernahmen, um die Älteren zu schützen. Und in den Rucksack kommt noch ein dreizehnstelliger Eurobetrag an Schulden dazu. Guten Start ins Leben, liebe Kinder.

Der Tätigkeitsmittelpunkt unserer Regierung nebst handverlesenem Expertenstab ist seit einem Jahr der Bevölkerungsschutz vor Corona. Mit den Pleiten, Pech und Pannen fange ich hier gar nicht an. Aber zu deren Truman Show gehört die unerschütterliche und zugleich unwissenschaftliche Inszenierung, der nicht einmal standardisierte Erregernachweis sei faktisch der Beweis der klinischen Erkrankung und einer stummen Infektiosität. Positive Testergebnisse bilden demnach die reale Inzidenz von Covid-19 ab. Und aus diesen Testinzidenzen heraus wurden willkürlich Schwellenwerte festgesetzt, ab denen Grundrechte aus- bzw. wieder eingesetzt werden. So wie die 165 (ehrlicherweise 1,65 Promille in 7 Tagen), die das Recht auf Bildung pulverisiert. Die Schulen hatten umfangreiche Hygienekonzepte einschließlich zweier Schnelltests pro Woche. Gerade diese Schutzmaßnahme wurde jedoch zum Bumerang der erneuten Schulschließungen. Schade, liebe Kinder, jetzt greift das Gesetz. Wenn ihr Glück habt, sinken die Inzidenzen in Eurem Kreis ja flott oder ihr dürft wegen des Berufes Eurer Eltern in die Notbetreuung. Eure Bildung ist jetzt an Voraussetzungen geknüpft, auf die ihr selbst keinen Einfluß mehr habt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der letzte Ärztetag formulierte in seinem Beschluss:„Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“ Das ist in meinen Augen eine ungeheuerliche Drohung und demaskierte Impfpropagada. Programm und Druck statt individueller Entscheidungen? Um Kinder zu impfen, braucht es medizinisch starke Argumente, liebe Ärzte. Wir sind ansonsten nur die Alibigeber, die fachlichen Abnicker und die handelnden Akteure von Big Pharma. Dabei ist Impfen zuallererst, gerade bei Kindern, eine Individualprophylaxe. Wir sollten uns weiterhin auf das Bekämpfen von Krankheiten konzentrieren und nicht auf die Reduzierung positiver Laborbefunde. Kennt Ihr die gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene aus April 2021? Hier heißt es wörtlich:

„… Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, 9 Kinder verstarben.“

https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh…/…

Die individuelle Indikation zu einer Impfung besteht dann, wenn das Risiko Ungeimpfter, schwer zu erkranken oder zu versterben größer ist, als das Risiko (und die Kosten) der Impfung selbst. Hier unterliegen wir nicht nur ethisch und moralisch, sondern auch haftungsrechtlich dem Grundsatz „primum nil nocere“, schade nicht! Wäre ich Impflobbyist, dann gäbe ich den Rat: Verharmlost die teleskopierte und notzugelassene Impfung als alternativlos, sicher und hochwirksam, sucht dagegen mit der Lupe nach Komplikationen bei Kindern, die in fast allen Fällen nur einen kurzen febrilen Schnupfen bekommen und nach 3-4 Tagen wieder fit sind. Findet vor allem Spätfolgen, wie juveniles Long COVID. Macht die Mücke zum Elefanten und verniedlicht den Impfstoff zum Hustenbonbon in die Normalität. Konsens für die Vakzine ist, dass sie schwere Verläufe verhindert. Nur wo versteckt sich dann die Indikation für eine Subpopulation, die gar kein Risiko schwerer Verläufe hat?

Noch haarsträubender scheint eine Argumentation mit der Herdenimmunität oder gar der Eradikation von SARS-CoV-2. Es ist zwischenzeitlich jedem interessierten Laien klar, dass es keine Herdenimmunität durch Impfung gegen das Virus geben wird. Denn es resultiert ja nicht einmal eine individuelle sterile Immunität. Wie lange hält überhaupt der Teilschutz der Impfung an? Wo ist eigentlich die Herdenimmunität gegen Influenza? Scheint so ein Ziel bei Erkältungsviren überhaupt realistisch oder ist es nur geschicktes Impfstoffmarketing? Wenn permanent aufgefrischt werden soll, und so sieht ja der Masterplan bis wenigstens 2023 aus, dann geht es ohnehin nur um den individuellen Nutzen vor allem der Risikogruppen. Das ist unter medizinischen Aspekten bei einem weitgehend sicheren und wirksamen Impfstoff nachvollziehbar. Hier sehe ich die Grenze, bei der sich Nutzen und Risiko die Waage halten, irgendwo um das 50. Lebensjahr. Unsere Kinder sind jedoch deutlich jünger. Ja, sie stecken sich eventuell sogar an und haben bestenfalls lebenslangen Schutz vor einer komplikationsbelasteten Infektion mit SARS-COV-2.

Und hier meine Kritik an die Vertreter des letzten Ärztetages: War Euch fachlich und menschlich wirklich klar, was Ihr auf Initiative einiger Impfaktivisten beschlossen habt? Ich denke, in ganz Mainz hat man das Knallen der Korken bei Biontech vernommen. Statt von der Bundesregierung die sofortige Rückkehr aller Schüler bei bestehenden Hygienekonzepten zu verlangen, fordert Ihr das Nadelöhr einer Impfung (bzw. Impfungen?), für die es gerade mal ein halbes Jahr an Erfahrung gibt, als Zugangsvoraussetzung zum Schulalltag, zum Recht auf Bildung unserer Kinder? Alle, die schon laufen können, ab in die Impfzentren? Nebst Stigmatisierung der Ungeimpften? Da ist es gar keine Frage, wie gefährlich – oder auch nicht – die Vakzine ist, wie schwer oder harmlos Impfreaktionen ausfallen, denn sie ist schlichtweg nicht notwendig. Das beweisen auch Erfahrungen aus England, wo die ungeimpften Schüler den geimpften Risikoträgern nicht mehr gefährlich werden und die Inzidenzen landesweit gesunken sind. Wissen wir überhaupt, wie viele Kinder bei uns die Infektion bereits durchgemacht haben?

Ich schäme mich wegen dieser undifferenzierten Entscheidung für die Delegierten und für meinen Berufsstand. Stets habe ich uns Mediziner verteidigt, zuletzt gerade in Diskussionen um Honorare und materielle Anreize für Impfärzte. Jetzt fehlen mir hier alle fachlichen Argumente für einen solchen Beschluss, gerade gegenüber besorgten Eltern. Was tun, wenn die Impfpflicht kommt? Augen zu und hoffen, dass jedesmal alles gut geht, dafür gehört das Kind dann zu den „Freien“? Es erfordert derzeit mehr Mut und Courage, sich oder sein Kind nicht impfen zu lassen, als dies zu tun. In Zeiten der Verunsicherung sucht man schnell Orientierung an der Masse. Und es lässt die Illusion leicht die Brust schwellen, damit nicht nur die eigenen Grundrechte zurück geimpft zu bekommen, sondern auch anderen uneigennützig zu helfen. Als Beweis gibt‘s ein Oberarmselfie. So funktioniert letztlich die aktuelle moralische Manipulation.

Primum nil nocere! Wir Ärzte müssen Orientierung geben und unserer medizinischen Autorität gerecht werden. Das erwartet die Bevölkerung von uns, anstelle eines politisch oder wirtschaftlich motivierten Gehorsams. Nachdenken darüber, was wir im Studium gelernt haben, nebst Grundlagen der Infektiologie und Immunologie. Dass Viren uns seit Menschengedenken begleiten und deutlich älter, schlauer und schneller sind als wir. Und dass wir eine natürliche Abwehr haben, ein hoffentlich funktionierendes Immunsystem. Ohne ein solches wären wir gar nicht bis 2021 gekommen. Warum hat unser Ärztetag nicht beschlossen, dieses durch Angstabbau, arbeitende Muskulatur, gesunde Ernährung und positive Sozialkontakte zu schärfen und dem Erreger seitens der Kinder so die kalte Schulter zu zeigen? Dann könnten wir, statt Geld für sinnlose Impfdosen, dieses lieber in Nahrungsmittel investieren, um die Zahl verhungernder Kinder auf unserer Welt zu reduzieren, deren Zahl sich um die zehntausend Verstorbene pro Tag bewegt.

Kollektive Hypnose – Professor Mattias Desmet über das massenpsychologische Phänomen der Corona-Jünger

Im Corona Ausschuss #63 vom 30.07.2021 eröffnet ab 03:08:05 für mich der belgische Professor für klinische Psychologie und Statistik Mattias Desmet erstmalig und endlich eine psychologische Erklärung für das Massenphänomen, dass wir heute erleben und die Erfahrung vieler Kritiker, dass sie die Menschen um sich herum, die die Corona (Truman) Show mitspielen, mit Argumenten nicht erreichen können.


Kurz und oberflächlich zusammen gefaßt:

Es gibt neben dem Vorhandensein von Massenmedien nach Matthias Desmet 4 Voraussetzungen in der Gesellschaft, dass das passieren kann, was wir jetzt erleben:

  • massenhaft sozial isolierte Menschen
  • von vielen Menschen empfundene Sinnleere im Leben (David Graebers Bullshit Jobs lassen grüßen)
  • ungebundene, frei schwebende Angst, die man nicht an etwas festmachen kann (free floating anxiety)
  • -ungebundene, frei schwebende psychologische Unzufriedenheit


Frei schwebende Angst ist eines der schwer wiegendsten psychologischen Phänomene. Durch Corona wird die frei schwebende Angst auf ein Objekt (Virus) projiziert. Es kommt zum gemeinsamen/kollektiven Kampf zusammen mit anderen Menschen gegen dieses Objekt der Projektion. Die soziale Isolation wird aufgehoben und neue soziale Bindungen erzeugt.


Es entsteht eine Art Maskerade, die wie Hypnose wirkt. Wir haben es also derzeit mit Massenhypnose zu tun. Menschen werden damit desensibilisiert und immun gegen die negativen Folgen (Kollateralschäden), die ihre Aktivitäten (Maßnahmen) auslösen. Menschen werden zudem radikal intolerant gegenüber anderen Meinungen.
Gleichzeitig müssen sie weiter an dieser Geschichte festhalten um den neu gewonnen Sinn im Leben und die daraus resultierenden (imaginären) sozialen Bindungen nicht wieder zu verlieren.


Zum Video


Deklaration zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Corona-Massnahmen

“Die Erfahrung hat gezeigt, dass Gemeinschaften, die mit Epidemien oder anderen widrigen Ereignissen konfrontiert werden, am besten und mit den geringsten Ängsten reagieren, wenn das normale soziale Funktionieren der Gemeinschaft am wenigsten gestört wird.” (Inglesby et al., 2006)

Eine Abweichung von den Grundsätzen der öffentlichen Gesundheit
Die Reaktion auf die Coronapandemie bestand in vielen Ländern aus Maßnahmen ohne wissenschaftliche Rechtfertigung und ohne Kosten-Nutzen-Abwägung. Abriegelungen,verlängerte Schulschließungen, massenhaftes Testen, Kontaktverfolgung, umfangreiche soziale Distanzierung und das Tragen von Masken markieren eine drastische Abweichung von den Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens und Pandemievorbereitungsplänen vor Corona (Inglesby et al., 2006; WHO, 2019).


Gesundheitsmaßnahmen auf Grundlage von Notwendigkeit
Während dieser Pandemie haben viele Regierungen und Gesellschaften einen starken Fokus auf die Reduzierung der “Coronafälle” gerichtet, um Todesfälle durch die Krankheit in der Hochrisikogruppe zu verhindern. Diese Politik scheiterte dramatisch und verursachte große Kollateralschaden für gefährdete Gruppen wie Familien und Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, ältere Menschen, sowie Kinder und Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren (WHO, n.d.a). Maßnahmen, die auf den fokussierten Schutz der Risikogruppen abzielen, können die besten Ergebnisse für alle erzielen, wie in der Great-Barrington-Erklärung (Kulldorff et al., 2020) und dem Protokoll zur Wiedereröffnung der Gesellschaft (PANDATA, 2020) dargelegt.

Die Epidemiologie findet klare Worte
Covid-19 stellt ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen und Tod für ältere Menschen mit multiplen Vorerkrankungen dar und ein vernachlässigbares Risiko für die Mehrheit der Bevölkerung (CDC, 2021a). Für Menschen unter 70 Jahren ist die mediane Infektionssterblichkeitsrate (IFR) bei 0,05 Prozent (Ioannidis, 2021). Diese Schätzung schließt Personen mit Komorbiditäten ein, was impliziert, dass sie für Personen ohne Komorbiditäten deutlich niedriger ist. Für Kinder und Jugendliche liegt die IFR “nahe Null” (Oke & Heneghan, 2020). Sie sind auch nicht die Haupttreiber der Übertragungen auf Erwachsene, insbesondere auf ältere Menschen (Ludvigsson, 2020). Diese Vorteile wurden bei der Ausarbeitung der Corona-Gesundheitspolitik nicht berücksichtigt und werden trotz zunehmender epidemiologischer Beweise weiterhin ignoriert – zum dauerhaften Schaden dieser Bevölkerungsgruppe.


Die nächste Generation ist in Gefahr
Es gibt bereits Belege dafür, dass das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen sowie ihr Bildungsniveau und ihre Zukunftsaussichten ernsthaft beeinträchtigt werden (Lewis et al., 2021). Es gab nie einen Grund, das Leben von Kindern und Jugendlichen zu stören, und es gibt allen Grund, dieser Bevölkerungsgruppe wieder Normalität zurückzugeben. Die politischen Entscheidungsträger sollten sofort Maßnahmen ergreifen, um Kinder und Menschen vor weiterem Schaden und Ungerechtigkeit zu schützen, jetzt und in Zukunft.

–> Zur Deklaration inkl. Quellen

Taschenspielertricks bei der Gesetzgebung greifen noch weiter in Grundrechte ein

Es ist ungeheuerlich mit welchen Mitteln die Politik hinter dem Rücken der Bürger arbeitet. Da wird mal schnell in einem Gesetzesentwurf mit dem Titel „Entwurf eines Gesetzes zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts“ und damit das Infektionsschutzgesetz dahingehend angepasst, dass die körperliche Unversehrtheit nicht nur bei einer epidemischen Notlage eingeschränkt werden kann, sondern auch bis zu einem Jahr darüber hinaus.

Der Notstand wird pö a pö ausgedeht. Erinnert sich noch jemand daran, dass das BMG im März 2020 Nachrichten über bevorstehende Grundrechtseinschränkungen als Fake News bezeichnet um dann wenig später den Lockdown auszurufen. Als dies der Fall war ging man davon aus, dass es sich um einige Wochen oder Monate handeln würde. Die epidemische Notlage wurde nun wieder verlängert und in Hinterzimmern wird bereits an Gesetzesregelungen gearbeitet, um auch darüber hinaus Grundrechtseinschränkungen vornehmen zu können.

–> Zum Artikel

Digital Detox und der Weg aus dem Schlamassel

Ein Digital Detox tut dieser Tage wirklich gut. Insbesondere für uns Maßnahmen-Kritiker, die unermüdlich Suchen, Posten, Kommentieren und irgendwie versuchen mit dem ganzen Wahnsinn klar zu kommen. Aber es ist garnicht so einfach die Finger von FB & Co zu lassen.

Und es ist noch viel schwerer einen guten Ausgleich zwischen Widerstand & Selbstschutz zu finden. Beides ist wichtig – wir müssen uns selbst mental und körperlich gesund halten, wozu auch ein gewisses Maß an Akzeptanz der aktuellen Situation gehört. Und gleichzeitig gilt es Wege da raus zu finden. Ich habe für mich festgestellt, dass ich es fruchtbarer finde an Möglichkeiten für die Gestaltung einer besseren Zukunft zu arbeiten als meine Energie ausschließlich gegen das, was aktuell passiert, zu richten. D.h. nicht all das einfach so hinzunehmen.

Die Frage ist wie Widerstand strategisch klug passieren kann. Ich habe bislang leider nicht das Gefühl mit dem, was ich seit mehr als einem Jahr unternommen habe, ob Artikel schreiben, Videos machen, Posten was das Zeug hält und Postkarten, Flyer, Plakate, Luftballons gestalten und verteilen, in #dieBasis eintreten usw. sonderlich erfolgreich war. Vielleicht stimmt die Wahrnehmung aber auch nicht. Vielen Kritikern geht es aber bestimmt so, dass sie nicht wirklich wissen wie sie ihre Energie einbringen können – ob im Widerstand gegen das Bestehende oder im Streben nach etwas Neuem. Mir geht das auch oft so.

Ich denke die größte Herausforderung dieser Tage besteht darin Zukunftsbilder zu entwickeln und diese mit möglichst vielen Menschen zusammen, und das weltweit, auf den Weg zu bringen und so etwas Positives zu schaffen, auf das es sich hinarbeiten läßt. Ich denke viel darüber nach und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann geht’s los.

Die Kliniklüge.

Die Kliniklüge. Die seit einem Jahr beschworene Überlastung der Kliniken wurde bislang nicht einmal im Ansatz Realität.

Das ist für mich eines von vielen Phänomen derzeit. Die Überlastung der Krankenhäuser ist immer wieder und jetzt auch gerade ein wesentliches Argument.

Das zur Überwachung dessen eigens eingeführte DIVI-Intensivregister hat aber noch nie einen Engpass ausgewiesen. Stattdessen sieht man dort, dass bei nahezu konstanter Auslastung (18.579 am 02.05.20 zu 20.764 am 07.04.21) die Anzahl verfügbarer Betten von 12.596 am 02.05.2020 auf 3.104 Betten am 07.04.2021 runter gegangen ist. Trotzdem warnt dessen Chef vor einer drohenden Überlastung.

Es sieht so aus als ob das alleine politisch motiviert ist und er seine eigenen Statistiken nicht liest. https://www.intensivbetten-deutschland.de. / https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

An der Übersicht des größten deutschen Klinikbetreibers, den Helios-Kliniken, kann man auch wunderbar sehen, dass es keine Engpässe gibt und auch noch niemals welche gab. https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/

Zudem werden Krankenhäuser geschlossen. Inmitten der schlimmsten Pandemie werden also Tausende Intensivbetten abgebaut und etliche Krankenhäuser geschlossen. Entspricht das der Erwartung und dem gesunden Menschenverstand? Sollte diese schreckliche Pandemie nicht dazu geführt haben neue Krankenhäuser zu errichten und für mehr Betten zu sorgen?

All das läßt sich niemals alleine durch die extrem verschärften Sicherheitsvorkehrungen und die Quarantäneregeln seit Covid erklären. Und die sind ja – ganz nebenbei bemerkt – auch Auswirkungen dieser unglaublichen Panik rund um die scheinbare Gefährlichkeit des Virus und entbehren jeder realen Grundlage. Und das ist keine Mutmaßung, sondern das Ergebnis von zahlreichen Gesprächen und Erfahrungsberichten von Ärzten und Pflegern.

Eine von unzähligen offenen Fragen ist also weiterhin, warum uns die Überlastung des Gesundheitssystems angedichtet wird, während es dafür nirgendwo Belege gibt. Und zu Belegen zähle ich nicht ein Fernsehteam, dass sich eine Klinik mit voller Intensivstation raussucht um dann zu behaupten, es sähe überall so aus.

Mit diesem Thema beschäftigt sich auch der folgende Rubikon-Artikel.

Wer geimpft ist erhält seine Freiheit zurück

Wie sieht es denn mit allen aus, die je positiv getestet worden sind oder krank waren? Können die auch wieder ihre Grundrechte geniessen? Sind die nicht immun? Oder erlangt man im 21. Jahrhundert nur noch Immunität auf künstlichem Wege – sprich mit einer Impfung? Sind Millionen Jahre Evolution nunmehr obsolet? Und sollen dann alle, die sich nicht impfen lassen, Zeit ihres Lebens Tests machen, mit Maske rumlaufen und Abstand halten? Das Virus wird uns ja nicht verlassen. Und nennt ihr das nicht „Impfpflicht“ – wenn auch durch die Hintertür? Wollt ihr lieben Mitbürger das wirklich alle? Sollten wir das dann nicht gleich für alle Infektionskrankheiten machen? Warum nicht auch bei der Grippe? Die ist ja für jüngere Menschen gefährlicher als Covid19? Wäre es nicht toll man würde gleich Lager errichten für die unverbesserlichen Ungeimpften? Jene, die so verrückt sind sich nicht impfen zu lassen mit einem super sicheren Impfstoff, der immerhin ein paar Monate getestet wurde. Gegen eine Krankheit, die für 99% der Bevölkerung völlig harmlos ist und wo 80% der Infizierten keine Symptome haben. Man könnte das Lager ja vielleicht schick nennen – z.B. Holiday Island NoVaccine – und ein bißchen Propaganda dafür machen. Ist das, ihr lieben Mitbürger, das Leben, dass ihr vor Augen habt für die Zukunft? Glaubt ihr das sei alternativlos? Es ginge ja nicht anders, weil es ja doch so viele Infektionen – äääh Testpositive – gibt, was natürlich nichts mit den Millionen von Antigen- und darauf folgenden PCR-Tests zu tun hat? Und weil so viele Menschen sterben – da jeder, der irgendwann mal einen Hauch des Virus abbekommen hat und positiv getestet wurde als Corona-Toter gilt? Weil die Intensivstationen, denen niemals – auch nicht heute – Überlastung drohte, sofort voll sein werden? Weil die Infektionen – äääh – positiven Tests exponentiell steigen – obwohl sie schon wieder im Fallen sind? Weil „LongCovid“ viel länger und schlimmer als „LongInfluenza“ ist? Und wir sollten am besten sofort wieder einen harten Lockdown machen, noch mehr Existenzen vernichten, für noch mehr Hungernde in der ganzen Welt sorgen und den Psychologen und psychatrischen Kliniken noch mehr Arbeit verschaffen? Macht das wirklich alles Sinn in euren Augen? Soll mein Glaube an die Menschheit nun endgültig zerstört werden? Dann antwortet alle fleissig mit „Ja“.

EMA – fest in den Händen der Pharmaindustrie

Sehr aufschlussreich. Die EMA – fest in den Händen der Pharmaindustrie. Wir müssen uns wirklich nicht wundern, dass Demokratie nur noch eine leere Hülle ist.

Echte Demokratie gab es im Sinne von Abraham Lincoln „Demokratie: die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.“ Aber das, was wir heute haben, hat damit noch nicht einmal ansatzweise was zu tun.

Um es mit Romain Rolland zu sagen: „Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren.

Und was Konrad Adenauer einmal zur Demokratie sagte paßt in abgewandelter Form sehr gut für die heutige Regierung: Ich bin demokratisch, nur mit stark diktatorischem Einschlag.

Und wo wir schon beim Zitieren sind hier noch etwas von Benjamin Franklin: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Zum Wohle unserer Kinder – Testen bis der Arzt kommt

Geht mir der Laschet auf den Sack. Keinen Arsch in der Hose und kein Hirn im Oberstübchen. Unsere rote Linie ist überschritten. Jetzt will dieser abgebrochene Meter mit Pausbacken alle Schüler 2x die Woche zum Schnelltest zwingen. Hier scheint auch einmal mehr ein Politiker seine politischen Karriereziele über das Wohl von Kindern zu stellen. Und sowas will Kanzler werden. Dieses Test-Regime sollte auf jeden Fall unterbunden werden. Ist schon seltsam, dass ein Anthony Fauci als Leiter der CDC öffentlich bekundet, keine Tests zu machen, weil er ja keine Symptome hat und in Deutschland jetzt alle und jeder Anlaßlos getestet werden soll bis der Arzt kommt. Ich habe auf jeden Fall kein Interesse daran dazu beizutragen die so genannten Fallzahlen über Antigen- Und PCR-Test zu steigern. Und vor allem den Schulalltag unseres Kindes so aussehen zu lassen, dass Montags und Mittwochs morgens ein Schnelltest gemacht wird um dann mit Maske in die Schule gehen zu dürfen um dort Abstand zu halten und selbst beim Sport Maske zu tragen um in der Schulzeit weniger zu lernen als in 1/4 der Zeit zuhause. Was für ein Wahnsinn hat sich da Bahn gebrochen? Und wie setzen wir dem ein Ende? Und ganz konkret – was machen alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern nach den Osterferien. Wir machen den Wahnsinn nicht mit. Aber was bedeutet das? Wohin und wozu werden wir getrieben? Wie kommen wir da raus?

Der enorme Schaden der Pandemie, die keine war

In 2009 war das gesellschaftliche und politische Immunsystem noch ausgeprägt genug, um eine weltweite Pandemie zu verhindern. Knapp zehn Jahre später ist das leider nicht mehr der Fall. Dazu paßt auch was der britische Epidemiologie Tom Jefferson damals in einem Spiegel-Interview sagte »Die WHO und Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens, Virologen und die Pharmaunternehmen. Sie haben diese Maschine um die drohende Pandemie herum gebaut. Und es geht um viel Geld, um Einfluss, um Karrieren und ganze Institutionen! Und alles, was es brauchte, war eines dieser Grippeviren, um zu mutieren und die Maschine zum Laufen zu bringen […] Was geschah zum Beispiel mit der Vogelgrippe, die uns alle töten sollte? […] Gar nichts. Aber das hindert diese Leute nicht daran, immer ihre Vorhersagen zu treffen. Manchmal hat man das Gefühl, dass es eine ganze Industrie gibt, die fast darauf wartet, dass eine Pandemie ausbricht.“

Zum Welt-Artikel von 2010