So ist die russische Lesart der Entscheidung deutsche Leopard-Panzer in die Ukraine zu entsenden. Im zweiten Weltkrieg kamen die deutschen Truppen der Wehrmacht mit Panzern, die Panther und Tiger genannt wurden. Und im Westen der Ukraine trafen die deutschen Nazis auf willige Kollaborateure ala Bandera, die selbst nicht davor zurück schreckten, das eigene Volk zu vernichten.
Eine deutsche Aussenministerin, die den Krieg gegen Russland ausruft und ein deutscher Kanzler, der Panzer an die Ukraine liefert, könnten Geschichtsvergessener nicht sein. Oder sie beugen sich schlicht und ergreifend dem Druck Washingtons und führen Deutschland und mit Deutschland ganz Europa in den Abgrund oder mindestens an den Rand des Abgrunds.
Die Deutschen und die Amerikaner verstehen die russische Seele einfach nicht. Sie glauben man könne die Russen im Westen immer mehr bedrängen, die Nato immer weiter ausdehnen, sie mit Minsk 1 & 2 hinhalten und zuletzt mit wirtschaftlichen Sanktionen in die Knie zwingen. Aber auf diese Weise wird Russland niemals zu besiegen sein, denn die Russen sind bereit notfalls alles aufzugeben um ihre territoriale Integrität zu bewahren.
Derzeit betreibt der Westen ein Spiel mit dem Feuer. Moskau wird früher oder später antworten. Die Frage ist nur wann die rote Linie überschritten ist und wie dann die Antwort ausfallen wird. Ich hoffe wir werden das nie erleben. Die Deutschen, die Europäer und auch die Amerikaner sollten diesen Krieg am Verhandlungstisch beenden. Das gelingt aber nur, wenn die Ukraine neutral bleibt und die Krim weiter zu Russland gehört.
Je länger der Krieg dauert, je mehr Russland hier investieren muß und Verluste einfährt, desto höher wird der Preis für die Ukraine sein. Wahrscheinlich wird man jetzt schon auf russischer Seite nicht mehr auf die östlichen Republiken verzichten und früher oder später wird das für Odessa und den gesamten Süden auch gelten. Und wenn der Krieg noch länger dauert wird es keine Ukraine mehr geben.
Die Russen haben und hatten niemals die Absicht sich gen Westen hin auszudehnen. Das Land ist groß genug. Die Russen brauchen nicht noch mehr Territorium, daß sie im Ernstfall verteidigen müßten. Wer das behauptet ist Propagandist. Der russische Einmarsch in die Ukraine ist die Antwort auf die Machenschaften der USA in der Ukraine, insbesondere den Putsch 2014, den Krieg Kiews gegen die östlichen Provinzen und die Ausdehnung der Nato.
Vermutlich schon 2023 ist eine Vermögensabgabe auf das gesamte Vermögen aller Deutschen geplant!
Das ist für mich ein Anlass an dieser Stelle nochmal eine kleine Historie des gerade ablaufenden Jahrhundert-Verbrechens an der Bevölkerung/Menschheit zu skizzieren:
die WHO ruft eine Pandemie aus, was sie erst durch eine 2009 geänderte Definition (statt unzählige Tote braucht es nunmehr nur Infektionen) tun kann
es wird ein Test (PCR) entwickelt und etabliert, der angeblich Infektionen feststellen kann, laut seinem Erfinder Kary Mullis jedoch nur Genbruchstücke unendlich oft kopiert und nichts über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagen kann
aufgrund eines nichtssagenden R-Werts werden Lockdowns ausgerufen, wodurch die Wirtschaft, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Existenzen von Freiberuflern, besonders aus der Kreativwirtschaft, zerstört werden
Menschen werden arbeitslos und Unternehmen gehen Bankrott, was durch Coronahilfen, Kurzarbeitergeld und ALG ein wenig und zu horrenden Kosten kompensiert wird
Milliarden werden für unsinnige Tests, untaugliche Masken und Impfungen ausgegeben, die lediglich eine Testzulassung haben und nicht vor Übertragung und Infektion schützen (vermutlich vor garnichts)
Menschen werden unter enormen Druck gesetzt sich impfen zu lassen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen gar dazu gezwungen
Die Impfung ist eigentlich keine Impfung – erst durch eine 2009 geänderte Definition bei der WHO wurde es erst möglich mRNA-Gen-Therapeutika als Impfung zu bezeichnen
Aufgrund immenser Nebenwirkungen (entgegen der Beteuerungen, es gäbe keine) werden deutlich mehr Menschenleben zerstört als gerettet, mehr Menschen erkranken als vorher und geimpftes Personal fällt aufgrund von Krankheit überall scharenweise aus
In 2021 und 2022 haben wir eine Übersterblichkeit und die Geburtenrate geht im Jahr 2021 und Folgejahre (erwartet) deutlich zurück, was nicht an Corona, wohl aber an der als Impfung bezeichneten Gen-Therapie liegen kann
es wird unglaubliches psychisches Leid, vor allem bei Kindern und Alten erzeugt, was neben dem mentalen Leid und kürzeren Lebenszeiten mittel- und langfristig auch immense wirtschaftliche Kosten mit sich bringt
25% der Gesellschaft werden aufgrund ihrer persönlichen Impfentscheidung und ihrer Kritik an den Maßnahmen der Regierung stigmatisiert, ausgegrenzt, beschimpft, entlassen, gemoppt etc. etc.
alle Deutschen, auch die Kritiker und jene, die ihre Jobs oder Unternehmen verloren oder mindestens hohe Verluste gemacht haben, werden jetzt durch Vermögensabgaben und Lastenausgleich zur Kasse gebeten
Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben ohnehin mit die höchsten steuerlichen Belastungen der Welt. Jetzt soll eine „einmalige“ (wers glaubt wird seelig) Vermögensabgabe kommen.
Und 2024 kommt auch noch der bereits beschlossene Lastenausgleich mit Enteignungen, Zwangshypotheken und wer weiß was sonst noch!
Sogar die Haftung für alle Impfschäden ist dort schon aufgeführt, die nicht die Impfstoffhersteller zahlen, die Milliardengewinne gemacht haben, sondern das Volk!
Hier das Ergebnis des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, der die einmalige Vermögensabgabe auf Rechtlichkeit geprüft hat:
Nach dem Grundgesetz hat der Bund die Kompetenz zur Gesetzgebung über einmalige Vermögensabgaben. …
Zusammengefasst verbleiben die folgenden Voraussetzungen für die Erhebung einer einmaligen Vermögensabgabe durch den Bund:
Die Vermögensabgabe erfüllt den Steuerbegriff
Die Vermögensabgabe wird einmalig erhoben, also nicht regelmäßig.
Die Vermögensabgabe wird durch den Bund nicht missbräuchlich zulasten der Erhebung der Vermögensteuer erhoben. Allerdings existiert derzeit kein Konkurrenzverhältnis, solange die Vermögensteuer nicht erhoben wird.
Die Entscheidung, welcher Anlass für die Erhebung in Betracht kommt und ob der jeweilige Finanzbedarf die Erhebung rechtfertigt, muss daher – wie bei Steuern generell – dem Gesetzgeber überlassen bleiben.
!!!!! Auf der Grundlage dieser Auslegung können auch die Folgelasten der Klimakrise oder des Krieges gegen die Ukraine nach der Einschätzung des Gesetzgebers ein tauglicher Anlass für die einmalige Erhebung einer Vermögensabgabe sein.!!!!
Dabei ist jedoch zu bedenken, dass keine Klärung durch das BVerfG besteht und große Teile des Schrifttums eine deutlich
Nun ist es soweit – ich sitze mit einem Capucchino, beobachtet von einem Stoffpinguin und einem kleinen grünen Elefanten im Wartebereich des Düsseldorfer Flughafens. Es ist schon der 2. Fluchtversuch. Ich hoffe es klappt diesmal. Etwa 2,5 Jahre sind vergangen, seitdem Deutschland und die Deutschen, meine Heimat und Landsmänner und -Frauen für mich unattraktiv bis unerträglich geworden sind. Der Umgang der Deutschen mit dem Corona-Virus hat mich des Landes verwiesen. Viele Momente haben zu meiner Landflucht beigetragen. Viele Auseinandersetzungen, viele Wortgefechte und viel Ablehnung. Meistens beim Versuch eine andere Sicht auf die Dinge zu teilen. Beim Versuch, eine andere Seite erklingen zu lassen, eine andere Perspektive aufzuzeigen. Zu Ende gegangene Freundschaften, strapazierte familiäre Beziehungen, Kontaktabbrüche auf Facebook, vermeintliche Schuld am potenziellen Tod von Millionen, sich Eltern gegenüber sehen, die sich gegen einen verbünden und Sanktionen beratschlagen. 2,5 Jahre voller Absurditäten, Ambivalenzen, sinnloser Maßnahmen, offensichtlichem Unsinn, Abstandhalter, Seitenwechsler, Maskenfetichisten und Spritzen-Junkies. Es ist nur noch traurig. Wütend bin ich schon lange nicht mehr. Hatte ich auch in den letzten Jahrzehnten immer wieder genügend zu kritisieren an diesem Land, so ist mir dieses Land samt seiner Einwohner so unsympathisch geworden, daß es Zeit wird zu gehen. Das es ausgerechnet nach Russland geht, lässt sich nur als Schicksal oder Karma begreifen. Dazu vielleicht später mehr.
Bis zum März 2020 hätte ich nie für möglich gehalten zu was Menschen im Namen der Solidarität und des Gesundheitsschutzes fähig sind. Um in letzter Konsequenz genau das Gegenteil zu bewirken. Es ist traurig und schmerzhaft mit anzusehen, wie die Niederungen der menschlichen, auch und insbesondere der deutschen Seele sich Bahn brechen und ihr Unwesen treiben. Ausgrenzung, Ablehnung, Diffamierung, Hass und Hassreden haben Hochkonjunktur. Die schlechtesten Seiten der deutschen Mentalität kommen zum klingen. Und es gibt weißgott nicht nur schlechte Seiten. Im Namen einer Pseudo-Solidarität wird der Schutz des Lebens zur obersten Maxime auserkoren – koste es was es wolle. Es gilt zu kontrollieren ob alle mitmachen und zu bestrafen, wer sich weigert. Desinfektion ist das Gebot der Stunde, Masken werden zum allzeit sichtbaren Relikt der neuen Religion, Abstand halten und Faustgruß zur Verhaltensformel ihrer Anhänger und die Impfung zum Heiligen Gral im Kampf gegen die Hölle des Viren verseuchten Lebens. Ungläubige werden verstoßen und gebrandmarkt. Wehe dem, der den neuen Glauben nicht annimmt. „Ihr sollt mit dem Finger auf sie zeigen“ wußte Nikolaus Blome die Ungläubigen schuldig zu sprechen. Und damit ist Sie auch schon wieder da, die deutsche Schuld. Der deutsche Schuldkomplex wird wieder aufs Vortrefflichste reaktiviert. Wer wenn nicht wir – die Deutschen – müssen der Welt mit leuchtendem Beispiel voran gehen. Am deutschen Wesen soll einmal mehr die Welt genesen. Und mit dem allseits bereiten Desinfektionsmittel wird sogleich die rituelle (Rein)Waschung vollzogen.
Der Kampf gegen das Virus trifft auf ein soziales Vakuum einer durch und durch individualisierten Gesellschaft. Soziale Bindungen sind lockerer und fluider denn je. Das Gefühl sozialer Zusammengehörigkeit ist auf einem Tiefpunkt. Die meisten Menschen wollen mit den meisten Menschen nichts mehr zu tun haben. Da kommt so ein kollektiver Kampf gegen ein unbedeutendes Virus gerade recht. Und das, obwohl uns eigentlich alle die Sehnsucht nach Nähe und Verbundenheit einen könnte. Das unterscheidet die westlichen Gesellschaften von den afrikanischen und östlichen Gesellschaften. Wobei die ihre je eigenen Probleme haben. Aber hier hat das Virus zumindest nicht zur Spaltung geführt. Eine Sonderrolle in dieser Zeit des Umbruchs nimmt Russland ein. Zwischen Ost und West, zwischen Gemeinschaftssinn und kapitalistischer Verwertungslogik, zwischen familiären Strukturen und LGBQT. Die Russen sind anders als die Deutschen. Sie schätzen die Deutschen aber sehr. Und sie sind sehr enttäuscht, über die deutsche Haltung dieser Tage. Die Russen sind derzeit aber vor allem gesünder. Mental meine ich. Sie scheinen resilienter zu sein. Und sie sind nicht gehorsam, sondern aufmüpfig. Sie tun nicht was von ihnen erwartet wird und dem Staat vertrauen sie, wie die Italiener, per se nicht. Aber sie sind Patrioten. Bei der russischen Hymne ist das auch verständlich. Keine Nationalhymne erzeugt so viel Gänsehaut und lässt mir die Haare so zu Berge stehen. Bei all dem ist mir wichtig, zwischen dem Staat als System und dem einzelnen Bürger, den Menschen zu unterscheiden.
Aber zurück zu meiner Heimat. Der Gehorsam, die gegenseitige Kontrolle, der Wille zur Bestrafung, das Gutmenschentum, die Lust an der Selbstkasteiung, die gute Miene zum bösen Spiel – all das hat mich aus dem Land vertrieben, in dem ich geboren und aufgewachsen bin und in dem ich die meiste Zeit meines Lebens verbracht habe. Und das obwohl ich viele deutsche Tugenden schätze und in mir habe. Wenn auch mit einem Schuss Italien und dem unbändigen Verlangen nach Freiheit und Selbstbestimmtheit. Ich liebe gute Organisation und die Einhaltung von Regeln. Aber immer mit einer gewissen Flexibilität in der Auslegung. Ich liebe Qualität. Ich mag es, wenn etwas gut oder gar perfekt gemacht ist. Wenn alles funktioniert. Ich liebe Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. Ich schätze Vieles, was gerne als typisch deutsch bezeichnet wird. Aber dieses Land ist nicht mehr mein Land. Deutschland richtet sich gerade zugrunde. Die besten Zeiten sind schon lange vorbei. Es ist ein langsamer Prozess, den nur wenige zu bemerken scheinen. Den Deutschen geht es wie dem Frosch im Kochtopf. Der Abstieg vollzieht sich langsam wie die Erhöhung der Temperatur im Topf. Vielleicht ging es uns einfach zu gut. Vielleicht ist alles zu einfach geworden. Vielleicht sind wir satt und bräsig geworden. Vielleicht haben wir uns zu sehr an all das gewöhnt, was Menschen Generationen vor uns erarbeitet haben. Vielleicht haben wir auch nur schlechte Ratgeber und die falschen Freunde. Der Fall wird tief sein weil die Fallhöhe hoch ist. Nicht nur materiell. In Zukunft haben die Deutschen wirklich Grund zu meckern. Und wenn es ihnen mental schlecht geht, dann hat das offensichtliche Gründe. Zur Unzufriedenheit kommen jetzt noch materielle Nöte. Mit der Selbstüberhöhung der woken Weltenretter im Kostüm der Gutmenschen wird es bald vorbei sein. Bald kommt das Fressen wieder vor der Moral. Und vielleicht ist das auch gut so. Vielleicht reißt uns das den Schleier der Illusion vom Gesicht und lässt uns wieder auf wesentliche Dinge fokussieren. Auf ein freies Leben im respektvollen Kontakt mit anderen Menschen. Auch solchen, die anderer Meinung sind. Vielleicht sogar mit solchen, die immer schon gerne quer und weniger queer gedacht haben.
Liebe Leute. Ich sehe mich aufgefordert einmal meine Position zu dem Thema Gendern & LGBTQ zu formulieren. Also für euch alle und speziell für dich Kim.
Ich habe einmal in der Schule gelernt, was zugegebenermaßen schon ein paar Tage her ist, daß es 2 Geschlechter gibt. Damals hieß es, daß sich Männlein (XY) und Weiblein (XX) durch Chromosomenpaare unterscheiden. Zudem lernte ich, daß wir mit unterschiedlichen Hormonen ausgestattet sind. Wie man (oder frau) ja allenthalben weiß, sind Männer Testosteron gesteuert und Frauen Östrogen (was im Lateinischen interessanterweise auch für „Leidenschaft“ steht) gebeutelt. Diese kleinen Dinger, also die Hormone, sind offensichtlich für allerlei verantwortlich – so z.b. für die Ausprägung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. Nun haben Männer wohl nicht nur Testosteron im Blut und Frauen nicht nur Östrogene. Wir sind also alle irgendwie Mischlinge mit unterschiedlichen Konzentrationen an Hormonen. Und das ändert sich auch noch ständig und im Laufe des Lebens.
Eigentlich ist mir vollkommen „Wurscht“ – ich hoffe ich beleidige keine Vegetarier, Veganer oder Fruktarier – wieviele Geschlechter es gibt. Alle Menschen sind super oder scheisse oder irgendwas in der Mitte und dann und wann mal so und so – egal wo sie herkommen, welche Sprache sie sprechen, welche Hautfarbe sie haben, welches Geschlecht, wieviele von welchen Hormonen und was sie essen (ausser Kannibalen) und trinken. Jeder oder jede oder jeder:innen nach seiner Fasson. Hier bin ich ausnahmsweise ganz Kölsch, denn „jede Jeck es anders“ und „Et es wie et es“.
Was mich aber nervt und mir nicht Wurscht oder Käse oder Tofu ist, ist wenn eine LGBTQ-/Gendergaga-Wokeness-Minority dazu führt, daß die Sprache verhunzt wird, daß ich keinen Text mehr lesen kann ohne aufzuschlucken, ich als alter weisser Mann für alles Elend der Welt verantwortlich bin, ich mit Männern mit Brüsten Fußball spielen soll oder Frauen neben einer Frau mit Penis in der Sauna sitzen müssen. Ich finde es auch bescheuert, wenn ehemalige Männer nun in Frauenwettbewerben antreten und damit Frauen, die schon immer Frauen waren, keine Chance mehr haben. Oder wenn ein ehemaliger Mann, jetzt Frau, aufgrund der Frauen-Quote in den Bundestag einzieht oder eine Führungsposition in einem Unternehmen bekommt.
So wie ich von den Jüngern Coronas nicht zum Maskieren und Impfen gezwungen werden will, so will ich nicht von Feministinnen, Gendergagas oder LGBTQ’s dazu gezwungen werden unlesbare Texte zu schreiben, meine Kinder zu Popo-Schnüffelkursen im Kindergarten zu schicken oder QUEERe Sexualkunde in der Grundschule mitzuerleben, mit Regenbogenfarben meine gute Gesinnung zur Schau zu stellen und die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein zu negieren. Ich muß mich an dieser Stelle auch einmal outen: Ich bin ein alter, weisser Mann, der Frauen liebt. Ich liebe schöne Frauen. Ich schaue mir eine schöne Frau (natürlich gemäß meines Geschmacks) viel lieber als jedes Kunstwerk dieser Welt an. Ich liebe es, wenn Frauen noch wie Frauen aussehen. Es tut mir wirklich nicht leid – aber ich liebe Frauen, denen man ihre Weiblichkeit ansieht und die ihre Weiblichkeit ausleben. Und nicht versuchen bessere Männer zu sein. Das ist es auch, was ich u.a. an Russland mag.
Und das Ausleben dieser Unterschiedlichkeit hat keineswegs etwas mit Wertigkeit oder Hierarchie zu tun. Was in diesem ganzen Gender-Gaga untergeht, ist doch, daß wir alle die gleichen Rechte haben sollten. Wir sind aber nicht gleich. Männer und Frauen und alle, die dazwischen sind oder sich dazwischen fühlen, sind nicht gleich. Und das ist doch ganz gut so. Wieviel Geld jemand verdient, welche Position in einer Familie oder Organisation jemand einnimmt, welche Wertschätzung oder wieviel Respekt jemandem entgegen gebracht wird, welche Rechte und Pflichten jeder Einzelne hat sollte und darf nicht ans Geschlecht gebunden sein.
Ich bin mit vier Frauen groß geworden. Mir käme niemals in den Sinn, daß ein Mensch aufgrund seines Geschlechts besser oder schlechter, mehr oder weniger Wert sein könnte. Ich bin mit Schwulen und Lesben befreundet. Ich war Zeit meines Lebens lieber mit Frauen zusammen als mit Männern. Weil sie zumeist emphatischer sind, weil sie oft sensibler sind, weil sie häufig sozialer sind, weil sie nicht ständig schneller, stärker, besser, schlauer sein und immer Recht haben müssen, wie ich z.B., und weil sie zuhören können. Und aus vielen anderen Gründen. Es wäre schön, wenn wir die Unterschiedlichkeit von Menschen akzeptieren könnten und den Drang, die eigene Wahrheit zum Allgemeingut zu machen und andere Menschen ändern zu wollen ad acta legen könnten und respektvoll, ehrlich und liebevoll miteinander umgehen. Das wär’ doch was. Amen.
Das Beispiel zeigt ganz schön, wie Realitätsbildung heute funktioniert. In den Köpfen derer, die jemals etwas von Wahlkampfbeeinflussung bei der Trump-Wahl gehört haben, sind es die Russen gewesen, die manipulativ in den Wahlkampf eingegriffen und Trump zum Wahlsieg verholfen haben.
Daß dem mitnichten so ist und RussiaGate eine Erfindung der windigen Frau Clinton war, erreicht kaum mehr jemanden und spielt in der Wahrnehmung der meisten Menschen keine Rolle mehr. So wird Realität geschaffen.
Bei Covid läuft es genauso – nur noch viel extremer. In den köpfen der meisten Leute hatten wir es mit einem extrem tödlichen Virus zu tun, worauf es mit drastischen Maßnahmen wie Lockdowns, Abstand halten und Masketragen zu reagieren galt und die Impfung die Lösung schlechthin darstellt. Daß in den letzten Monaten und nächsten Jahren tröpfchenweise die Wahrheit ans Licht kommt wird die Wahrnehmung der meisten Menschen nachträglich kaum beeinflussen.
Und das gar Billy the Gates nun verlauten ließ, man habe die Tödlichkeit des Virus überschätzt, nicht verstanden, daß es fast nur alte Leute betrifft und Covid19 mit einer Grippe vergleichbar ist und damit all das bestätigte, was Kritiker bereits seit 2 jahren predigen und dafür als Verschwörungstheoretiker verleumdet wurden, spielt weder in den Medien noch in der Wahrnehmung der meisten Menschen eine Rolle. Tausende von Firmen kaputt gemacht, zehntausende von Existenzen zerstört, hunderttausende arbeitslos gemacht und Millionen Menschenleben vernichtet – und in Deutschland wird im Herbst wieder über die Impfpflicht debattiert. Wie soll man sich da nicht in einer Matrix oder im falschen Film fühlen?
Realität und Wahrheit spielen keine Rolle mehr. Es gilt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Medien nur oft genug wiederholt wurde und sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. So funktioniert unsere Realitätsbildung. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen wahr und falsch. Das Gehirn reagiert auf Wiederholungen. Was oft genug wiederholt wurde ist wahr. Auch wenn es kaum weiter weg von der Wahrheit sein könnte. User Gehirn leidet im Medienzeitalter an einem schwer wiegenden Systemfehler.
Daß Menschen in der ganzen Welt die USA als größte Bedrohung für den Frieden halten hat einen guten Grund – sie sind die größte Bedrohung. Die USA befinden sich seit ihres Bestehens mit der Unabhängigkeitserklärung 1776 in 90% der 246 Jahre ihrer Existenz im Krieg. Wer glaubt, daß gerade ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine stattfindet, ist naiv. Es findet ein Krieg zwischen Russland und den USA statt.
Die USA hat in der Ukraine 2014 einen Regime-Change bewirkt und seitdem dort eine Russland-feindliche Politik unterstützt. Russland muß darauf natürlich nicht mit einem Angriffskrieg reagieren. Aber sollen die Russen tatenlos zusehen wie die russisch-stämmigen und -sprachigen Menschen in der Ost-Ukraine abgeschlachtet werden?
Putin wird im Donbass, in Lugansk und in Russland dafür kritisiert, daß er so lange gewartet hat, bis er die Menschen dort gegen ihre eigene Armee verteidigt. Die Ukraine mitsamt ihrer Regierung und ihrem Komiker-Präsidenten haben sich in 8 Jahren zu einem von den USA dirigierten Marionetten-Staat entwickelt. Und den allermeisten Ukrainern geht es nicht erst seit Kriegsbeginn alles andere als gut. Nicht umsonst finden sich Massen an Ukrainern neben Deutschland in vielen anderen Ländern, wo sie illegal arbeiten um der Armut zuhause zu entkommen.
Das, was wir jetzt erleben, ist reinste Geo-Politik. Die USA wollen ihr schwächelndes Imperium wieder auf Trapp bringen. Man muß sich einfach nur anschauen, wer von dem, was gerade geschieht profitiert. Die Ukraine ist es natürlich nicht, Russland ist es nicht und die EU mitsamt Deutschland ist es auch nicht. Von diesem Krieg profitieren einzig und allein die USA. Auf längere Sicht vielleicht auch China.
Wieviele Kriege und wieviele Krisen müssen eigentlich noch passieren, damit die Menschen zu begreifen beginnen, daß sie den Regierungen und Mächtigen dieser Welt vollkommen am Arsch vorbei gehen. Wenn nicht schleunigst die Mehrheit der Menschen das erkennt und dagegen aufsteht, wie auch immer das geschehen soll, dann landen wir bis 2030 in zentralistisch geführten Überwachungsstaaten wie es jetzt schon in China der Fall ist.
Ist gibt genügend Gründe den Arsch hoch zu kriegen und loszumachen. Aber wem sag ich das? Die, die’s interessiert wissen es eh schon und die, die es nicht interessiert, gucken weiter Fußball, kippen sich mächtig Bier hinter die Binden (wogegen natürlich auch nichts einzuwenden ist und verbringen einen großen Teil ihrer Lebenszeit mit Unterhaltung.
Wieder einmal ein wichtiger Artikel von Milosz Matuschek. Es ist mittlerweile offensichtlich, daß immer mehr Staaten von NGO’s wie dem WEF, von Lobbyorganisationen und global agierenden Unternehmen unterwandert sind.
Politiker betreiben längst nicht mehr Politik für das Volk, den eigentlichen Souverän, sondern für multinationale Organisationen. Und das geschieht Länder übergreifend.
Die Lobbyisten sitzen im Parlament, in Ministerien, werden Staatssekratäre, beteiligen sich an Ausschussarbeit und schreiben Gesetzestexte. Ist das noch Demokratie? Wohl kaum.
Ich hatte vor einigen Tagen schon geschrieben – wir befinden uns im Kampf „Oben“ gegen „Unten“ – im Kampf der Reichen und Mächtigen gegen die Armen und Ohnmächtigen. Die Mitte dünnt aus.
Und wir lassen uns, zumindest in Deutschland, in einen Kampf zwischen Masken-, Maßnahmen- und Impfbefürwortern und solchen, die dagegen sind, hinein ziehen. Das ist traurig und dumm.
Wir sind mitten in einem Wandel des vorherrschenden Weltbildes. Solch ein Wandel dauert viele Jahre. Er bedeutet Irritation, Verunsicherung, oft auch Kampf – und Rückbesinnung auf unsere Werte. Beim Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit sah die Menschheit ein, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und die Kirche verlor ihre Macht.
Deshalb hat sie sich brutal gewehrt und diese wissenschaftliche Tatsache erst 1757 zugegeben. Damals hiessen die Verschwörungstheoretiker Ketzer. Auch damals wurde den Menschen Angst gemacht, mit Teufel und Fegefeuer. All dies geschah natürlich «zu unserem Besten».
Nun geht es um die Ablösung des Weltbildes, das uns Menschen unendlich mächtig und «erfolgreich» hat werden lassen – aber auch an den Rand des Abgrundes geführt hat: Materialismus, Profit, Trennung, Messbarkeit, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Unterordnung, Manipulation.
Es gibt viele Anzeichen, dass dieses Weltbild nun endlich abgelöst wird durch ein neues, das schon seit vielen Jahren in unseren Herzen schlummert: Liebe, Vielfalt, Körpergefühl, Solidarität, Ganzheitlichkeit, Gleichberechtigung, Freiheit, Ehrlichkeit, Lebensqualität, Zuhören.
Diese Anzeichen kommen allerdings nicht in den Nachrichten. Wie im Mittelalter kämpfen heute die Mächtigen um den Erhalt des alten Weltbildes. Dabei bedienen sie sich der Strategie der Spaltung. Stichwort Empörungsmanagement: Solange wir uns untereinander bekämpfen, merken wir nicht, dass wir die absolute Mehrheit sind und wofür wir uns eigentlich einsetzen wollen.
Alle Menschen auf der ganzen Welt haben die gleichen grundlegenden Bedürfnisse. Wir wollen Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Frieden, Nahrung, Wärme, eine intakte Natur, Gesundheit, Familie, Freunde, eine Zukunft für unsere Kinder, Freiheit, einen Sinn im Leben. Diese Bedürfnisse gefährden diesen Planeten nicht. «Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier», das wusste bereits Mahatma Gandhi.
Lassen wir uns nicht spalten! Ob Inländer oder Ausländer, Mann oder Frau, Jung oder Alt, rechts oder links, gebildet oder ungebildet, weiss oder schwarz, reich oder arm, geimpft oder ungeimpft. Wir gehören alle zur Menschheitsfamilie! Und seien wir gnädig mit Menschen, die sich noch an das alte Weltbild klammern. Zeigen wir ihnen mit Begeisterung das neue!
Meine Großmutter riet mir nach dem Schulanfang, mich beim Lernen etwas anzustrengen, damit ich später mal Medizin studieren könne. Egal wie sich der politische Wind auch drehe, ich hätte einen freien Beruf. So tat ich, was sie mir geraten. Es liegt mir fern, in düstersten Zeiten deutscher Geschichte zu kramen, um aufzuzeigen, dass der Arztberuf keineswegs immer frei von der politischen Konstellation ausgeübt wurde. Nur der Wissenschaft und dem Gewissen verpflichtet, ist eine Illusion. Da gibt es Vorgaben und Konsequenzen bei deren Nichteinhaltung, auch heute noch. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum gegenüber der Coronapolitik kritische Mediziner meist schon berentet sind?
Ich schreibe diesen Post als Arzt und als Vater, spreche für keine Partei oder Bewegung. Denn jetzt wurde für mich eine rote Linie überschritten. Die gesamte Zeit der Pandemie habe ich schon darauf gewartet. Es war wie in einem Buch über die Titanic, du weißt, am Ende wird der Kahn sinken. Genauso ging es mir mit den Impfungen für Kinder. Mir wurde ziemlich schnell klar, vom Baby bis zum Greis sollen, schon lange geplant, alle an die Nadel. Denn der Impfstoff ist von der EU ja bereits bestellt, darunter 70 Mio. Dosen von Biontech für alle Kinder im Euroraum bis 2023. Das Spannende war nur noch die glaubwürdige Inszenierung. Jetzt wurde der Vorhang endgültig beiseite gezogen. Dabei spielen leider auch einige meiner Kolleginnen und Kollegen eine unrühmliche Rolle.
In meinen Augen läuft seit einem Jahr für die Bevölkerung ein Remake des Films „Die Truman Show“, gekoppelt mit realen Elementen. Wir sind alle unter der Kuppel, und hinter dem künstlichen Horizont wird das Drehbuch konsequent umgesetzt: Bergamo, Verdopplungszahl, 1. Lockdown, New York, Bill Gates in den Tagesthemen, R-Wert, 2. Welle, Corona-App, Risikourlaub, Wellenbrecherlockdown, Mutationen, FFP2, Inzidenzschwellen, Schnelltests, Manaus, 3. Welle, Indien… Der Impfdruck stieg erwartungsgemäß, hinzu kam die ungewollte Verknappung. Wir erleben so Folge um Folge der Serie „Pandemie“, derzeit in Staffel drei. Nun gibt es offensichtlich begeisterte Fans, die kaum die nächste Sendung abwarten können und sich wie Truman Burbank in dieser Pseudorealität behütet und geborgen fühlen. Andere wollen so schnell es geht raus, weil sie realisiert haben, was gespielt wird. Das dürfen sie aber nicht, diese Freiheiten wurden ihnen genommen. Denn sie haben ebenso eine Rolle: die Kritiker, die Uneinsichtigen, die Verachtenswerten.
Bin ich persönlich ein Impfskeptiker? Dazu eine kleine Anekdote. Am 10. Mai 2019 begleitete ich meine damals 6-jährige Tochter zum Kinderarzt, um die laut Impfkalender notwendige Auffrischung gegen Diphtherie, Pertussis und Tetanus abzuholen. Im Wartezimmer ignorierte Eileen sämtliches Spielzeug, hielt mich statt dessen mit ihren kalten, feuchten Händchen fest und wollte „bitte bitte“ schnell wieder gehen. Im Sprechzimmer folgte dann ein Heidenspektakel. Kurzerhand machte ich meinen Arm frei, ließ mir von der Kollegin die vorbereitete Injektion geben (Privatpatient) und bekam das bunte Kinderpflaster auf den Oberarm geklebt. Noch während sie staunte, war auch meine Tochter geimpft.
Alle StiKo-Empfehlungen haben wir bisher erfüllt. Das sind bis jetzt laut Impfausweis 5x Diphtherie, Tetanus, Pertussis, 4x Haemophilus influenzae, 4x Poliomyelitis, 2x Masern, Mumps, Röteln, 2x Hepatitis A, 4x Hepatitis B, 1x Meningitis, 4x Pneumokokken, 2x Windpocken, 3x Rotavirus und freiwillig 1x Gelbfieber. Und alles vor dem 7. Geburtstag. Ich habe dies bisher als Individualprophylaxe begriffen, um meine kleine Prinzessin zu schützen. Hier jetzt von Impfverweigerung zu sprechen ist sicher nicht zutreffend, oder?
Meine Tochter vertraut mir, auch was den Umgang mit ihrer Gesundheit angeht. Weshalb soll mir diese Fürsorgepflicht jetzt genommen werden? Mit welchen Argumenten wägt der Staat zwischen der körperlichen Unversehrtheit meines Kindes und einer für dieses harmlosen Infektion mit Covid-19 ab? Ein Pharmavertreter flaxte vor vielen Jahren einmal, seine Firma hätte noch ein exzellentes neues Medikament in der Pipeline, es fehlte nur die dazu passende Krankheit. Aber man arbeite schon an wissenschaftlichen Studien, dann bekomme man sicher zeitnah die Zulassung. Es kam mit Namen „Vioxx“ als Antirheumatikum auf den Markt, war wegen gravierender Nebenwirkungen einschließlich letaler Ausgänge aber auch schnell wieder weg. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch.
Unsere Kinder sind seit mehr als einem Jahr die Leidtragenden der Pandemie. Pädagogische Notprogramme und Homeschooling bei teilweise überforderten Eltern sind nur die Spitze des Eisbergs. Wer es sehen will, nimmt wahr, dass sich psychische Veränderungen einstellen bis hin zu Depressionen. Und das in einem Ausmaß, welches die Behandler so noch nie gesehen haben. Dazu kommen soziale Defizite, weil sich Persönlichkeiten im Miteinander und nicht in Isolation entwickeln. Familiäre Strukturen wurden gekappt, was zuvor Geborgenheit war, wurde teilweise Käfighaltung. Sport war Streichfach Nummer eins, denn dieser ist offenbar gefährlich. Auch das wird unsere Jugend prägen und dient keinesfalls der Gesundheit.
Als ob diese Kollateralschäden noch nicht genug seien, wird Misstrauen gesät, ob der beste Freund oder die Freundin nicht gar eine Bedrohung für einen selbst und die eigene Familie darstellen. Jedenfalls bis zum Beweis des Gegenteils durch regelmäßiges Testen. Masken verbergen die Mimik, Distanz wird zur Notwendigkeit. Bezogen auf ihr Immunsystem werden Kinder wie kleine Erwachsene behandelt. Dabei sind doch der gegenseitige Kontakt und die Auseinandersetzung mit einem breiten Erregerspektrum essenziell, um immunologisch kompetent zu werden und einen lebenslangen Schutz vor den meisten Infektionen zu erwerben. Wird dies durch monatelange Dauerhygiene unterbunden, was macht das mit der natürlichen Abwehrkraft unserer Kinder? Nichts Gutes, meine ich…
Jetzt kommt die perfide Seite ins Spiel. Denn das Leid unserer Kinder wird als Faustpfand genommen und instrumentalisiert. Es gab wiederholte Versuche, sie faktisch zu Virenschleudern zu erklären, Kitas und Schulen zum Mordor der Pandemie aufzublasen. Die ungezügelten Sozialkontakte der Jugend gefährden angeblich die Risikogruppen, nämlich vor allem die Alten. Gegenteilige wissenschaftliche Argumente wurden weggedimmt. Ungeimpfte Kinder machen vielen Erwachsenen offenbar Angst. Also schnellstmöglich allen vom Baby aufwärts die Vakzine geben, sonst verlängern sich deren Restriktionen unnötig, so die Argumentation. Schuld sind dann die uneinsichtigen Eltern ja selbst. Schule passé, sogar die Familien können weiterhin wenig Gemeinsames unternehmen. Wie ist eigentlich Nötigung definiert? Es gab wohl noch nie in der jüngeren Geschichte eine solch gravierende Ungerechtigkeit zwischen den Generationen, bei der die Jungen eine Last übernahmen, um die Älteren zu schützen. Und in den Rucksack kommt noch ein dreizehnstelliger Eurobetrag an Schulden dazu. Guten Start ins Leben, liebe Kinder.
Der Tätigkeitsmittelpunkt unserer Regierung nebst handverlesenem Expertenstab ist seit einem Jahr der Bevölkerungsschutz vor Corona. Mit den Pleiten, Pech und Pannen fange ich hier gar nicht an. Aber zu deren Truman Show gehört die unerschütterliche und zugleich unwissenschaftliche Inszenierung, der nicht einmal standardisierte Erregernachweis sei faktisch der Beweis der klinischen Erkrankung und einer stummen Infektiosität. Positive Testergebnisse bilden demnach die reale Inzidenz von Covid-19 ab. Und aus diesen Testinzidenzen heraus wurden willkürlich Schwellenwerte festgesetzt, ab denen Grundrechte aus- bzw. wieder eingesetzt werden. So wie die 165 (ehrlicherweise 1,65 Promille in 7 Tagen), die das Recht auf Bildung pulverisiert. Die Schulen hatten umfangreiche Hygienekonzepte einschließlich zweier Schnelltests pro Woche. Gerade diese Schutzmaßnahme wurde jedoch zum Bumerang der erneuten Schulschließungen. Schade, liebe Kinder, jetzt greift das Gesetz. Wenn ihr Glück habt, sinken die Inzidenzen in Eurem Kreis ja flott oder ihr dürft wegen des Berufes Eurer Eltern in die Notbetreuung. Eure Bildung ist jetzt an Voraussetzungen geknüpft, auf die ihr selbst keinen Einfluß mehr habt.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der letzte Ärztetag formulierte in seinem Beschluss:„Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“ Das ist in meinen Augen eine ungeheuerliche Drohung und demaskierte Impfpropagada. Programm und Druck statt individueller Entscheidungen? Um Kinder zu impfen, braucht es medizinisch starke Argumente, liebe Ärzte. Wir sind ansonsten nur die Alibigeber, die fachlichen Abnicker und die handelnden Akteure von Big Pharma. Dabei ist Impfen zuallererst, gerade bei Kindern, eine Individualprophylaxe. Wir sollten uns weiterhin auf das Bekämpfen von Krankheiten konzentrieren und nicht auf die Reduzierung positiver Laborbefunde. Kennt Ihr die gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene aus April 2021? Hier heißt es wörtlich:
„… Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, 9 Kinder verstarben.“
Die individuelle Indikation zu einer Impfung besteht dann, wenn das Risiko Ungeimpfter, schwer zu erkranken oder zu versterben größer ist, als das Risiko (und die Kosten) der Impfung selbst. Hier unterliegen wir nicht nur ethisch und moralisch, sondern auch haftungsrechtlich dem Grundsatz „primum nil nocere“, schade nicht! Wäre ich Impflobbyist, dann gäbe ich den Rat: Verharmlost die teleskopierte und notzugelassene Impfung als alternativlos, sicher und hochwirksam, sucht dagegen mit der Lupe nach Komplikationen bei Kindern, die in fast allen Fällen nur einen kurzen febrilen Schnupfen bekommen und nach 3-4 Tagen wieder fit sind. Findet vor allem Spätfolgen, wie juveniles Long COVID. Macht die Mücke zum Elefanten und verniedlicht den Impfstoff zum Hustenbonbon in die Normalität. Konsens für die Vakzine ist, dass sie schwere Verläufe verhindert. Nur wo versteckt sich dann die Indikation für eine Subpopulation, die gar kein Risiko schwerer Verläufe hat?
Noch haarsträubender scheint eine Argumentation mit der Herdenimmunität oder gar der Eradikation von SARS-CoV-2. Es ist zwischenzeitlich jedem interessierten Laien klar, dass es keine Herdenimmunität durch Impfung gegen das Virus geben wird. Denn es resultiert ja nicht einmal eine individuelle sterile Immunität. Wie lange hält überhaupt der Teilschutz der Impfung an? Wo ist eigentlich die Herdenimmunität gegen Influenza? Scheint so ein Ziel bei Erkältungsviren überhaupt realistisch oder ist es nur geschicktes Impfstoffmarketing? Wenn permanent aufgefrischt werden soll, und so sieht ja der Masterplan bis wenigstens 2023 aus, dann geht es ohnehin nur um den individuellen Nutzen vor allem der Risikogruppen. Das ist unter medizinischen Aspekten bei einem weitgehend sicheren und wirksamen Impfstoff nachvollziehbar. Hier sehe ich die Grenze, bei der sich Nutzen und Risiko die Waage halten, irgendwo um das 50. Lebensjahr. Unsere Kinder sind jedoch deutlich jünger. Ja, sie stecken sich eventuell sogar an und haben bestenfalls lebenslangen Schutz vor einer komplikationsbelasteten Infektion mit SARS-COV-2.
Und hier meine Kritik an die Vertreter des letzten Ärztetages: War Euch fachlich und menschlich wirklich klar, was Ihr auf Initiative einiger Impfaktivisten beschlossen habt? Ich denke, in ganz Mainz hat man das Knallen der Korken bei Biontech vernommen. Statt von der Bundesregierung die sofortige Rückkehr aller Schüler bei bestehenden Hygienekonzepten zu verlangen, fordert Ihr das Nadelöhr einer Impfung (bzw. Impfungen?), für die es gerade mal ein halbes Jahr an Erfahrung gibt, als Zugangsvoraussetzung zum Schulalltag, zum Recht auf Bildung unserer Kinder? Alle, die schon laufen können, ab in die Impfzentren? Nebst Stigmatisierung der Ungeimpften? Da ist es gar keine Frage, wie gefährlich – oder auch nicht – die Vakzine ist, wie schwer oder harmlos Impfreaktionen ausfallen, denn sie ist schlichtweg nicht notwendig. Das beweisen auch Erfahrungen aus England, wo die ungeimpften Schüler den geimpften Risikoträgern nicht mehr gefährlich werden und die Inzidenzen landesweit gesunken sind. Wissen wir überhaupt, wie viele Kinder bei uns die Infektion bereits durchgemacht haben?
Ich schäme mich wegen dieser undifferenzierten Entscheidung für die Delegierten und für meinen Berufsstand. Stets habe ich uns Mediziner verteidigt, zuletzt gerade in Diskussionen um Honorare und materielle Anreize für Impfärzte. Jetzt fehlen mir hier alle fachlichen Argumente für einen solchen Beschluss, gerade gegenüber besorgten Eltern. Was tun, wenn die Impfpflicht kommt? Augen zu und hoffen, dass jedesmal alles gut geht, dafür gehört das Kind dann zu den „Freien“? Es erfordert derzeit mehr Mut und Courage, sich oder sein Kind nicht impfen zu lassen, als dies zu tun. In Zeiten der Verunsicherung sucht man schnell Orientierung an der Masse. Und es lässt die Illusion leicht die Brust schwellen, damit nicht nur die eigenen Grundrechte zurück geimpft zu bekommen, sondern auch anderen uneigennützig zu helfen. Als Beweis gibt‘s ein Oberarmselfie. So funktioniert letztlich die aktuelle moralische Manipulation.
Primum nil nocere! Wir Ärzte müssen Orientierung geben und unserer medizinischen Autorität gerecht werden. Das erwartet die Bevölkerung von uns, anstelle eines politisch oder wirtschaftlich motivierten Gehorsams. Nachdenken darüber, was wir im Studium gelernt haben, nebst Grundlagen der Infektiologie und Immunologie. Dass Viren uns seit Menschengedenken begleiten und deutlich älter, schlauer und schneller sind als wir. Und dass wir eine natürliche Abwehr haben, ein hoffentlich funktionierendes Immunsystem. Ohne ein solches wären wir gar nicht bis 2021 gekommen. Warum hat unser Ärztetag nicht beschlossen, dieses durch Angstabbau, arbeitende Muskulatur, gesunde Ernährung und positive Sozialkontakte zu schärfen und dem Erreger seitens der Kinder so die kalte Schulter zu zeigen? Dann könnten wir, statt Geld für sinnlose Impfdosen, dieses lieber in Nahrungsmittel investieren, um die Zahl verhungernder Kinder auf unserer Welt zu reduzieren, deren Zahl sich um die zehntausend Verstorbene pro Tag bewegt.
Im Corona Ausschuss #63 vom 30.07.2021 eröffnet ab 03:08:05 für mich der belgische Professor für klinische Psychologie und Statistik Mattias Desmet erstmalig und endlich eine psychologische Erklärung für das Massenphänomen, dass wir heute erleben und die Erfahrung vieler Kritiker, dass sie die Menschen um sich herum, die die Corona (Truman) Show mitspielen, mit Argumenten nicht erreichen können.
Kurz und oberflächlich zusammen gefaßt:
Es gibt neben dem Vorhandensein von Massenmedien nach Matthias Desmet 4 Voraussetzungen in der Gesellschaft, dass das passieren kann, was wir jetzt erleben:
massenhaft sozial isolierte Menschen
von vielen Menschen empfundene Sinnleere im Leben (David Graebers Bullshit Jobs lassen grüßen)
ungebundene, frei schwebende Angst, die man nicht an etwas festmachen kann (free floating anxiety)
Frei schwebende Angst ist eines der schwer wiegendsten psychologischen Phänomene. Durch Corona wird die frei schwebende Angst auf ein Objekt (Virus) projiziert. Es kommt zum gemeinsamen/kollektiven Kampf zusammen mit anderen Menschen gegen dieses Objekt der Projektion. Die soziale Isolation wird aufgehoben und neue soziale Bindungen erzeugt.
Es entsteht eine Art Maskerade, die wie Hypnose wirkt. Wir haben es also derzeit mit Massenhypnose zu tun. Menschen werden damit desensibilisiert und immun gegen die negativen Folgen (Kollateralschäden), die ihre Aktivitäten (Maßnahmen) auslösen. Menschen werden zudem radikal intolerant gegenüber anderen Meinungen. Gleichzeitig müssen sie weiter an dieser Geschichte festhalten um den neu gewonnen Sinn im Leben und die daraus resultierenden (imaginären) sozialen Bindungen nicht wieder zu verlieren.